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Startseite > Kooperation der Realschule plus Kandel und der Daimler AG

07.11.2011

Kooperation der Realschule plus Kandel und der Daimler AG

Künftig soll es eine enge Zusammenarbeit der Realschule plus Kandel und der Daimler AG, Werk Wörth, geben. Lehrer und Fachleute aus der Verwaltung, Ausbilder und leitende Angestellte aus der Industrie, Kommunalpolitiker und die Staatssekretärin im Bildungsministerium Vera Reiß haben gemeinsam mit Schülern von zwei sechsten Klassen die Zusammenarbeit gestartet.

Laut Rektor Herrmann Wolters gebe es eine lose Zusammenarbeit schon seit Längerem. Diese soll verstärkt und ausgebaut werden. Zugute kommen wird sie vor allem den Schülern, die sich für das Wahlpflichtfach Technik und Naturwissenschaft entschieden haben, das ab der sechsten Klasse unterrichtet wird. Diesen Schülern werden Praktika angeboten, bei denen sie schon früh die Vielfalt der metalltechnischen Berufe kennen lernen und einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen.
Dass die Schüler der sechsten Klassen sich heute schon mit handwerklichen Dingen beschäftigen, zeigten sie mit verschiedenen Arbeiten, die sie während des Unterrichts gefertigt hatten.

Auch der Ausbildungsleiter von Daimler Wörth, Werner Bauer, sieht in der Kooperation eine große Chance für die Schule, aber auch für seinen Betrieb. Vor allem, weil die Schüler schon früh Erfahrungen sammeln können für ihre künftige Ausbildung. Erfreut zeigte sich Bauer darüber, dass bei den vier Schülern, die das im Unterricht Geschaffene vorstellten, drei Mädchen waren. Schließlich bemüht man sich ja in der Wirtschaft verstärkt darum, Mädchen in technische Berufe zu bringen.

Bauer wies darauf hin, wie wichtig gut ausgebildete Mitarbeiter für jeden Betrieb sind. "Wir brauchen junge Leute wie euch. Wir brauchen euch als Facharbeiter, als Meister und als Ingenieure."

Staatssekretärin Reiß betonte die hohe Akzeptanz, die die Kandeler Realschule seither schon hatte. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Daimler AG wird diese Akzeptanz wohl noch wachsen. Sie unterstrich den großen Bedarf und die Zukunftschancen von gut ausgebildeten technischen Fachkräften.

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